Manchmal sind es die kleinen Veränderungen, die einen großen Unterschied machen. Deswegen habe ich drei Steps ausgesucht, die deine Foodfotos schlagartig verbessern werden, wenn du diese umsetzt. Das interessante dabei ist, dass sie dich gleichermaßen weiterbringen, egal ob du Anfänger bist oder schon lange fotografierst. Denn indem du den Ansatzpunkt umkehrst  – ja, du hast richtig gelesen –  ist er für alle Level ein absoluter Gamechanger.

Warum ist das so?

Wenn wir mit der Foodfotografie beginnen, fotografieren wir beispielsweise alle Gerichte immer viel zu nah. Indem wir mehr Anstand zum Gericht gewinnen, werden unsere Bilder schöner. Wir lernen – ich brauche unbedingt viel Negative Space auf meinem Bild. Doch dadurch geraten wir wieder in eine Routine und stellen diesen Ansatz nicht mehr in Frage. Wenn wir den Satz dann zu gegebener Zeit umdrehen „einfach mal wieder was anschneiden und näher ran gehen“ trauen wir uns peu à peu aus unserer Komfortzone. Da wir in der Zwischenzeit natürlich unglaublich viel gelernt haben, fallen wir nicht auf den ursprünglichen Zustand zurück, sondern bringen wieder mehr Spannung ins Bild.

 

Step 1 für Anfänger: Gewinne Abstand zu deinem Gericht

Wie im ersten Abschnitt erklärt ist es zu Beginn wichtig mehr Abstand zwischen deinem Essen und deiner Kamera zu bekommen. Unsere Foodstyling-Skills sind häufig noch nicht so ausgereift und wir sind einfach viel viel zu nah dran. Wenn du mehr Abstand gewinnst, entsteht das Bedürfnis Props ins Bild zu legen und dadurch eine Geschichte zu erzählen.

Step 1 für Fortgeschrittene: Dinge anschneiden und näher ran gehen

Indem du deine Deko anschneidest (und zwar so, dass man sieht, dass es gewollt ist), kannst du wieder mehr Spannung ins Bild bringen. Außerdem erkennt man das Gericht, dass du fotografierst wieder besser, weil es nicht mehr so klein ist.

 

Step 2 für Anfänger: Verwende einen Reflektor

Ich kann mir vorstellen, dass du aktuell noch mit dem passendem Licht zu kämpfen hast. Daher solltest du dir unbedingt eine weiße Styroporplatte aus dem Baumarkt besorgen und stelle sie gegenüber deiner Lichtquelle aus. Belohnt wirst du mir deutlich mehr Licht und weniger starken Schatten. Ist das nicht prima?

Step 2 für Fortgeschrittene: Tausche deinen Reflektor gegen einen Abschatter

Bei manchen Settings ist es wunderbar keine Schatten zu haben. Mit der Zeit sollte man sich diesen aber öffnen, da nur durch Schatten auch Highlights entstehen können. Wir brauchen den Kontrast! Deswegen solltest du eine Seite deiner Styroporplatte schwarz anmalen und Schatten auf deinem Set akzentuieren. Hier muss der Reflektor nicht unbedingt gegenüber der Lichtquelle stehen. Teste daher unbedingt unterschiedliche Positionen aus.

 

Step 3 für Anfänger: Nutze ein Stativ

Oh yes! Wenn du es noch nicht tust, wird es deine ganze Fotografie verändern. Verwendest du nämlich ein Stativ für deine Kamera kannst du endlich in die Details deiner Bildgestaltung eingreifen und mit einem festen Bildausschnitt arbeiten. Ich weiß, dass es am Anfang eine große Umstellung ist. Sei jedoch dafür offen und traue dich aus der Comfort Zone. Mit der Zeit wirst du es nicht mehr missen wollen.

Sep 3 für Fortgeschrittenen: Teste Blickwinkel ohne Stativ

Irgendwann gewöhnen wir uns an die Arbeit mit Stativ und wissen ganz genau welches Gericht aus welcher Perspektive am Schönsten ist. Aber ist es das wirklich? Daher empfehle ich dir auf jeden Fall nicht ohne Stativ zu fotografieren und stattdessen erst mit einer Kamera in der Hand unterschiedliche Blickwinkel auszuprobieren und dann erst das Stativ aufzubauen. Natürlich so, dass deine Kamera in Höhe und Winkel etwa dem entspricht, was du vorher ausgetestet hast. Die finalen Bilder würde ich weiterhin auf jeden Fall mit dem Stativ machen.

 

Werde Teil der Herzhafte Gerichte-Challenge!

Nehme außerdem gerne an der „Herzhafte Gerichte“-Challenge teil und lerne auch dadurch noch schönere Foodfotos zu machen. Nutze die Chance, um dich gemeinsam mit anderen Foodies an das Fotografieren von herzhaften Gerichten zu wagen, was vor allem ein Gamechanger ist, wenn du normalerweise nur Süßes fotografierst. Halte dich auf dem Laufenden und schaue regelmäßig bei Instagram vorbei. In dieser Podcastfolge erfährst du außerdem alles rund um die Challenge.

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Drei Dinge, die deine Foodfotografie schlagartig verbessern werden und lerne so Foodfotos zu machen, auf die du wirklich stolz sein kannst

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