Foodfotografie-Outdoor-Shootings geben uns die Möglichkeit fesselnde Geschichten zu erzählen und den Betrachter zu inspirieren seine eigene vier Wände zu verlassen und richtig etwas zu erleben. Deshalb habe ich mich vor zwei Wochen mit Ronja Krohz vom Blog Von Honig und Vanille getroffen und wir haben ein tolles Picknick am einem Fluss fotografiert. Danach haben wir uns zusammengesetzt und unsere Learnings für dich zusammengefasst. Über diese möchten wir uns heute unterhalten.

Die Planung

Dein Shooting steht und fällt mit der Location. Je besser die Location nämlich zur Geschichte passt, die du erzählen möchtest, desto authentischer werden die Bilder werden. Halte daher deine Augen offen, wenn du das nächste Mal spazieren gehst und mach im Optimalfall direkt ein paar Testbilder. Solltest du nicht aus der Gegend kommen, bietet es sich häufig an, auf Google Maps schöne Flecken zu suchen und per Street View die Gegend genauer zu inspizieren. Informiere dich vor dem Shooting auch unbedingt, ob du vor Ort fotografieren darfst oder ob es sich vielleicht um ein Privatgrundstück handelt.

Schöne Orte haben es natürlich nicht nur dir angetan. Wenn es Samstagnachmittag ist und noch der erste richtig warme Tag des Jahres, dann wird am See sicherlich die Hölle los sein. Versuche daher Stoßzeiten zu vermeiden und lasse dich von wolkenbehangenen Tagen nicht abschrecken – diese sind für deine Bilder optimal.

Da du all deine Deko und ggf. sogar einen Tisch und Stühle mit zu deinem Outdoor-Shooting transportieren musst, gilt es auch Anfahrts- und Parkmöglichkeiten abzuchecken.

Ein mindestens genau so wichtiger Punkt wie die Location an sich, sind die vorherrschenden Lichtverhältnisse. Mittagssonne solltest du  – wenn irgendwie möglich – auf jeden Fall meiden. Um ein besseres Gefühl für den Stand der Sonne zu bekommen, vor allem, wenn das Shooting erst in mehreren Wochen stattfindet, hilft dir die App Sun Surveyor. Diese verrät dir den Sonnenstand zu unterschiedlichen Tageszeiten und um wie viel Uhr mit Sonnenauf- und Sonnenuntergang zu rechnen ist.

Das Packen

Bei einem Outdoor-Foodfotografie-Shooting ist Planung alles. Denn was du vergisst, das ist nun mal nicht mehr in Greifnähe. Deshalb sollte man sich bei einem solchen Shooting noch intensiver Gedanken machen, welche Geschichte man auf den Bildern transportieren möchte. Dies ist bei Shootings in der Natur eh einfacher als bei einem kleinen, gestellten Set in der Wohnung.

Erstelle dir unbedingt eine Packliste und denke auch an alle trivialen Dinge. Messer, Korkenzieher, Küchenrolle… Es gibt viele Dinge, für die im Normalfall nur der schnelle Gang in die Küche nötig ist, und die dir sonst fehlen könnten.

Auch den Gerichten und Lebensmitteln selbst solltest du vorher Beachtung schenken. Trocknen sie aus, wenn sie lange stehen und wäre es vielleicht einfacher sie vor Ort zuzubereiten? Schnibbl-Arbeiten lassen sich hervorragend Zuhause erledigen und ein kleiner Camping-Kocher wird zu deinem besten Freund. Benötigst du außerdem Kühlmöglichkeiten oder besondere Transportelemente?

Auf der Suche nach Inspiration, kannst du gerne bei diesen Fotografinnen vorbeischauen:
Our Food Stories
Claudia Gödke
Adventures in Cooking

Die Umsetzung des Shootings

Es ist endlich so weit. Du bist mit Sack und Pack an der Location angekommen. Und jetzt heißt es, den Druck loslassen und Spaß haben. Lerne bei Outdoor-Shootings flexibel auf die Gegebenheiten zu reagieren. Vielleicht musst du besondere Blickwinkel einnehmen, damit die Mülltonne hinten in der Ecke nicht zu sehen ist, vielleicht musst du Menschen im Hintergrund später wegretuschieren. Auch das Licht wird anders sein, als du sonst gewohnt bist. Sei mutig und probiere daher neue Perspektiven aus und lerne mit dem Licht umzugehen.

Vor allem Outdoor-Shootings machen mir mehreren Leuten mehr Spaß. So fühlt man sich weniger beobachtet, hat eine tolle Zeit miteinander und direkt ein Model parat, wenn Hände etc. mit auf das Bild sollen.

Vergesse also den Spaß-Fakor nicht und genieße dein Picknick noch in vollen Zügen! Ronja Von Honig und Vanille  und ich sind super gespannt, auf die Bilder, die bei deinem ersten Outdoor-Shooting entstehen werden.

Sommerpause

In den nächsten Wochen wird der Podcast in eine kleine Sommerpause gehen. Bis zum einjährigen Jubiläum möchte ich das Konzept nämlich ein wenig überarbeiten, damit du noch mehr lernen kannst und das gelernte besser in die Praxis umsetzen kannst. Hast du Anregungen? Dann schreibe mir gerne ein Mail oder in Instagram. Alle Kontaktinformationen findest du weiter unten.

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Hier findest du Ronja

Blog: vonhonigundvanille.com
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